Skigebiet Gr. Arber startet in die Wintersaison 2013/14




Quelle: Arber.de

Ab heute, Samstag, den 21.12.2013 startet die offizielle Wintersaison im Skigebiet am Großen Arber.

Hinweis für Skitourengeher (von Ostbayern-Climb):
Die aktuelle Schneesituation (Stand: 21.12.2013) läßt leider derzeit keine der üblichen Skitouren im Arbergebiet zu, derzeit kann man nur am Rande der Piste hochlatschen ... pray for snow !

Infos über Lifte, Pisten unter: http://www.arber.de/start/schnee.htm

Webtipp: www.arber.de

Info für Tourengeher:
Jeden Mittwoch abends findet der Tourengeher-Stammtisch im Arberschutzhaus statt.



Flutlicht-Skifahren am Gr. Arber:

Insgesamt sind 3 Abfahrten optimal ausgeleuchtet. Der Sonnenhang, die Damenstrecke und neu jetzt auch die flache Familienstrecke.
Mit der leistungsstarken 6er-Sesselbahn am Sonnenhang fahren Sie ohne Wartezeiten auch bei Flutlichtbetrieb bis zum Start der drei beleuchteten Strecken.
Die Flutlichtzeiten sind mittwochs und freitags von 18 Uhr bis 21 Uhr.

Arber-Skiabfahrten bei Pistenpflege gesperrt

Nächtlicher Einsatz der Seilwindenfahrzeuge gefährdet Tourenskifahrer Gemeinde Bayerisch Eisenstein erläßt Verordnung über die Pistensperrung.

Seit zwei Jahren werden am Arber die Pistenpräparierungen mit den sogenannten Windenpistenraupen durchgeführt. Bei diesen modernen Pistenraupen hängt die Maschine an einem bis zu 1000 m langen Stahlseil. Nur mit dieser verbesserten Präpariertechnik sind die steilen Pisten am Arber optimal zu präparieren. Insbesondere in diesem Winter hat sich die neue Art der Pistenpräparierung bestens bewährt. Es sind insgesamt 12 Ankerpunkte für die Pistenraupen im ganzen Skigebiet verteilt an denen sich die Windenraupe festhängt und dann am Seil fast alle Arber-Pisten präpariert.

Um die Tourenskifahrer, die vor allem nachts den Arber runter fahren und die Gäste, die in den Gasthäusern am Arber noch länger sitzen bleiben auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete die Bergwacht mit allen Einsatzleitern und die Skiwacht zusammen mit der ARBER-BERGBAHN eine Informationsoffensive.

Das zehn Millimeter dicke Stahlseil an dem das Seilwindenfahrzeug hängt ist bei Dunkelheit nicht zu erkennen. Die Ankerpunkte befinden sich oberhalb der Piste und das Fahrzeug kann sich bei ausgefahrenem Seil bis zu 1000 m von den Ankerpunkten entfernen. Gefährlich ist vor allem der seitliche Versatz bei der Pistenpräparierung. Das Seil kann, wenn es sich auf einer Kuppe in den Schnee einschneidet plötzlich zur Seite schnellen. Bei einem Seilzug von drei Tonnen ist dann der Kontakt mit dem Seil lebensgefährlich. Diese mögliche schlagartige Querbewegung zum Hang wird von den Skifahrern meistens nicht in Betracht gezogen.

Um die Gefährdung von Tourenskifahrern bei Nacht und von Skifahrern, die bei Dunkelheit am Arber abfahren auszuschließen, wandte sich die ARBER-BERGBAHN an die Gemeinde Bayerisch Eisenstein als zuständige Sicherheitsbehörde. Diese erließ eine Anordnung, nach der die Hauptabfahrten am Arber, in denen Pistenpräparierung mit seilwindenbestückten Pistenfahrzeugen durchgeführt werden, für den allgemeinen Skibetrieb gesperrt werden. Zusätzlich werden die Gastwirte am Arber auf den Seilwindenbetrieb vorher hingewiesen, so dass deren Gäste auch noch mal die Information bekommen.

Die Pisten am Arber werden jeden Tag mit den 4 Pistenmaschinen nach Skibetriebsende von 16:30 Uhr bis 8:00 Uhr morgens präpariert. Teilweise wird die Präparierung erst um 22:00 Uhr begonnen und geht bis 8:00 Uhr.

Ab 16:30 Uhr bis 8:30 Uhr sind die Pisten am Arber offiziell gesperrt. In dieser Zeit darf die Piste nicht mit Skier und Snowboards befahren werden.

Eine Übertretung dieser Anordnung stellt im übrigen eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld belegt werden. Doch soweit soll es nicht kommen. Daher wurde in dieser gemeinsamen Aktion zwischen Bergwacht, Skiwacht und Bergbahn an die Vernunft der Gäste und im Sinne der eigenen Sicherheit appelliert diese Verordnung künftig einzuhalten.

Hinweis für Tourengeher am Arber:
Die Seilwinden-Pistenraupen beginnen in Osthangverlängerung erst ab 22.00 Uhr.
Tourengeher können auch nach 16.30 Uhr über die Osthangverlängerung aufsteigen und nach dem Einkehrschwung im Arberschutzhaus bis 22.00 Uhr wieder abfahren - natürlich auch nur wieder über die Osthangverlängerung zur Talstation.
Bis zu dieser Zeit ist gesichert, dass auf dieser Strecke keine Pistenraupen oder Windenseile im Weg sind.


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