Großer Arber - Skisaison begonnen

Am Großen Arber startete am vergangenen Samstag, den 29.11.2008 die neue Skisaison …

Quelle: www.arber.de 




Der Skibetrieb startete am Samstag/Sonntag 29.11. und 30.11.2008 am Sonnenhang und am Thurnhofhang und damit eine Woche früher als geplant.

Es sind folgende Pisten geöffnet (Stand:29.11.2008):
Sonnenhang, Damenstrecke, Familienstrecke und der Thurnhofhang.

Von den Liften sind in Betrieb die 6er-Sonnenhang-Sesselbahn und die zwei Thurnhofschlepplifte.
Während der nächsten Woche, d.h. ab Montag 1.12. bis Freitag 5.12. ist kein Skibetrieb.
Die Gondelbahn und die Nordhang-Sesselbahn sind noch nicht in Betrieb. Es wird auch hier an den Pisten gearbeitet. Evt. startet hier die Wintersaison ab 13.12.2008.

Derzeit sind dort ca. 30 cm Schnee auf den Pisten. 

Infos unter: www.arber.de  oder telefonisch unter: 09925 - 9414-0

Aktuelles Schneetelefon: 0 99 25 - 94 14-80

Betriebszeiten der Bergbahnen und Liftanlagen:
- Anfang Wintersaison bis Mitte Januar: 8:30 - 16:00 Uhr (Gondelbahn/Sesselbahnen) 
  8:30 - 16:00 Uhr (Schlepplifte)
- Mitte Januar - Ende Wintersaison: 8:30 - 16:30 Uhr (Gondelbahn/Sesselbahnen)
  8:30 - 16:15 Uhr (Schlepplifte)

Flutlichtbetrieb: Mittwoch und Freitag von 18:00 Uhr - 21:00 Uhr



Arber-Skiabfahrten bei Pistenpflege gesperrt

Nächtlicher Einsatz der Seilwindenfahrzeuge gefährdet Tourenskifahrer - Gemeinde Bayerisch Eisenstein erläßt Verordnung über die Pistensperrung

Seit zwei Jahren werden am Arber die Pistenpräparierungen mit den sogenannten Windenpisten-raupen durchgeführt. Bei diesen modernen Pistenraupen hängt die Maschine an einem bis zu 1000 m langen Stahlseil. Nur mit dieser verbesserten Präpariertechnik sind die steilen Pisten am Arber optimal zu präparieren. Insbesondere in diesem Winter hat sich die neue Art der Pistenpräparierung bestens bewährt. Es sind insgesamt 12 Ankerpunkte für die Pistenraupen im ganzen Skigebiet verteilt an denen sich die Windenraupe festhängt und dann am Seil fast alle Arber-Pisten präpariert.
Um die Tourenskifahrer, die vor allem nachts den Arber runter fahren und die Gäste, die in den Gasthäusern am Arber noch länger sitzen bleiben auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete die Bergwacht mit allen Einsatzleitern und die Skiwacht zusammen mit der ARBER-BERGBAHN eine Informationsoffensive. Das zehn Millimeter dicke Stahlseil an dem das Seilwindenfahrzeug hängt ist bei Dunkelheit nicht zu erkennen. Die Ankerpunkte befinden sich oberhalb der Piste und das Fahrzeug kann sich bei ausgefahrenem Seil bis zu 1000 m von den Ankerpunkten entfernen. Gefährlich ist vor allem der seitliche Versatz bei der Pistenpräparierung. Das Seil kann, wenn es sich auf einer Kuppe in den Schnee einschneidet plötzlich zur Seite schnellen. Bei einem Seilzug von drei Tonnen ist dann der Kontakt mit dem Seil lebensgefährlich. Diese mögliche schlagartige Querbewegung zum Hang wird von den Skifahrern meistens nicht in Betracht gezogen.
Um die Gefährdung von Tourenskifahrern bei Nacht und von Skifahrern, die bei Dunkelheit am Arber abfahren auszuschließen, wandte sich die ARBER-BERGBAHN an die Gemeinde Bayerisch Eisenstein als zuständige Sicherheitsbehörde. Diese erließ eine Anordnung, nach der die Hauptabfahrten am Arber, in denen Pistenpräparierung mit seilwindenbestückten Pistenfahrzeugen durchgeführt werden, für den allgemeinen Skibetrieb gesperrt werden. Zusätzlich werden die Gastwirte am Arber auf den Seilwindenbetrieb vorher hingewiesen, so dass deren Gäste auch noch mal die Information bekommen.
Die Pisten am Arber werden jeden Tag mit den 4 Pistenmaschinen nach Skibetriebsende von 16:30 Uhr bis 8:00 Uhr morgens präpariert. Teilweise wird die Präparierung erst um 22:00 Uhr begonnen und geht bis 8:00 Uhr. Ab 16:30 Uhr bis 8:30 Uhr sind die Pisten am Arber offiziell gesperrt. In dieser Zeit darf die Piste nicht mit Skier und Snowboards befahren werden.
Eine Übertretung dieser Anordnung stellt im übrigen eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeld belegt werden. Doch soweit soll es nicht kommen. Daher wurde in dieser gemeinsamen Aktion zwischen Bergwacht, Skiwacht und Bergbahn an die Vernunft der Gäste und im Sinne der eigenen Sicherheit appelliert diese Verordnung künftig einzuhalten.


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